Mallorca: Wunder-bar wander-bar 25.05.-02.06.2018

Mit drei Freundinnen für eine Woche nach Mallorca…Da haben die meisten direkt ein falsches Bild im Kopf…Nein, es stand keine Ballermanntour an. Leider ist die wunderschöne, abwechslungsreiche Insel durch den Massen-Party-Tourismus sehr in Verruf geraten. Auch wenn mittlerweile viel gegen den Sauftourismus in Arenal getan wird, bis der Ruf wiederhergestellt ist (falls das überhaupt jemals möglich ist), wird es wohl noch Jahre dauern. Dabei hat Mallorca alles zu bieten, was sich Naturliebhaber wie ich wünschen: Berge, Meer, schöne Buchten, Klippen… sogar ein paar ursprüngliche Bergdörfer (fast) ohne Touristen findet man noch. Für mich war es, nach einigen Jahren Pause, der dritte Besuch auf der Insel.

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Am Flughafen schon in bester Urlaubsstimmung!

Wir buchten uns die schöne Finca Son Repos in Campanet link am Rande des Tramuntanagebirges. Ruhig, keine direkten Nachbarn, mit Pool und großer Terrasse und einem traumhaften Blick auf die Berge, hinter denen abends bei einem Wein gemächlich die Sonne unterging. Wunderschön!

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Unsere Finca!
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Party und Spaß können wir auch unter uns haben…

Der Ort Campanet ist noch sehr ursprünglich. Morgens und abends herrscht reges Treiben auf dem Platz vor der Kirche. Die Einwohner genießen bei einem Plausch Wein und Kaffee in den Bars, Kinder spielen, Rennradfahrer stoppen kurz auf Ihrer Tour durch das Gebirge. Leider wird auch hier sehr viel gebaut, so dass zukünftig sicher mehr Touristen hier sein werden. Aber zumindest baut man keine Hotelkomplexe, sondern Ferienhäuser, die sich an das Dorfbild anpassen.

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Die verlassene Finca im Gaudi-Stil nahe Campanet entdeckten wir bei einem Spaziergang.
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Typische mallorquinische Speise „Pamboli“ auch „Pamb i oli“ oder „Pa amb oli“, in Öl getränktes Brot mit verschiedensten Belägen. Die besten auf dem Marktplatz in Campanet…
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Wunderschöner Friedhof in Campanet.

Da wir vier zwar viele Gemeinsamkeiten haben, aber auch einige unterschiedliche Interessen standen neben Wanderungen auch Roadtouren mit dem Auto quer über die Insel (sehr lohnenswert hier die Panoramastrecken durch das Gebirge), Stadtbummel, Baden an verschiedenen Stränden und eine Radtour auf dem Programm.

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Sonnenuntergang in Campanet – Blick von unserer Finca

Damit der Blogbeitrag nicht zu lang wird, werde ich die drei Wanderungen in separaten Beiträgen beschreiben. Hier dann etwas zu den besuchten Orten und Stränden.
Bucht Cala Barques in Sant Vicenç

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Die Cala Sant Vicenç soll eine der schönsten Buchten im Norden von Mallorca sein. Die Bucht ist schön, das Meer sehr sauber und teilweise trotz der Steine leicht zugänglich. Trotz Nebensaison war es einigermaßen voll, in der Hochsaison soll es hier überfüllt sein.

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Parc Natural de Mondrago

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Ein weiterer Badeausflug führte uns in die Buchten des Parc Natural de Mondrago, ein Naturschutzgebiet im Südosten. Eine wirklich tolle Landschaft.

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Für meine Begriffe war es auch bereits jetzt in der Nebensaison viel zu voll. Ich will gar nicht wissen, was hier in der Hauptsaison los ist. Ein Wanderweg führt entlang der Küste an allen drei Buchten entlang und durch den Wald zurück. So war auch für mich für etwas Bewegung gesorgt, den ganzen Tag am Strand liegen ist einfach nicht mein Ding…

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Man kann auch zu allen drei Buchten schwimmen. Da man hierfür etwas weiter rausschwimmen muss, lässt man glücklicherweise schnell 99 % der anderen Badegäste hinter sich und kann daher im klaren türkisen Wasser abseits der Touristen entspannen.

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Sant Elm

Sant Elm ist ein ruhiger Küstenort mit einem schönen Sandstrand, touristisch nicht überlaufen.
Hier machten wir eine schöne, allerdings herausfordernde, Küstenwanderung.

Alcudia

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Die Stadt Alcúdia liegt im Norden der Insel. Sie besticht durch die gut erhaltene Altstadt mit ihren engen Gassen und jahrhundertealten Bauten. Wir machten hier einen kleinen Abstecher zum Abendessen und fanden in einer Seitenstraße auch ein sehr schönes spanisches Restaurant. Die meisten Restaurants sind allerdings sehr auf Touristen ausgelegt und man versucht durch lästiges Anquatschen die Kundschaft hineinzuziehen. In der Hauptsaison sicher keine schöne Atmosphäre hier. Schade!

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Sóller

Das Gemeindegebiet liegt in der Serra de Tramuntana im Nordwesten der Insel. Das authentische Städtchen liegt im Herzen des ‘Orangentals’, auch bekannt als ‘Tal des Goldes’. Sicherlich eine der schönsten Städte Mallorcas und ein Paradies für Wanderer, Radsportler und Gourmets.

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Mandelkuchen…ein Muss auf Mallorca.

Fornalutx

Das Bilderbuchdorf im Tramuntana-Gebirge hat schon mehrfach den Wettbewerb um das schönste Dorf Spaniens gewonnen: Häuser mit goldgelben Bruchsteinen, schmale Gassen, ein kleiner Platz mit Brunnen. Dazu viele Kneipen und Restaurants. In den geschützten, aber gut bewässerten Gärten und den umliegenden Plantagen gedeihen Hunderte von Zitrusbäumen. Über allem zeichnet sich die scharfe, kantige Spitze des Puig Maior, Mallorcas höchstem Berg ab.

Biniaraix

Nach Biniaraix kamen wir auf einer unserer Wanderungen im Tramuntana-Gebirge. Eine wunderschöne verschlafene Ortschaft zwischen Orangen und Zitronenplantagen, umringt vom massigen Bergmassiv. Es gibt zwei Cafés/Bars, die zum Schlemmen einladen. Hier scheint die Zeit noch still zu stehen.

Porto Petro

Porto Petro ist ein Hafenort an der Südostküste. Ein sehr beschauliches, gemütliches ehemaliges Fischerdörfchen mit guten Fischrestaurants.

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Essen in Porto Petro gemeinsam mit unserer nach Mallorca ausgewanderten Freundin 🙂

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Palma

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Kathedrale La Seu

Palma, die Hauptstadt der Mallorca’s ist immer wieder einen Besuch wert. Bei meinen letzten Besuchen war ich anlässlich des 10-Kilometer-Laufs bzw. des Halbmarathons hier. Beide Läufe führen durch die engen Gassen der schönen Altstadt. Die imposante Kathedrale La Seu an der Bucht von Palma ist traumhaft. Zum Chillen, Shoppen, Baden, Schlemmen…Palma hat für jeden etwas zu bieten und verliert auch trotz der Touristenmassen nichts von seinem Charme.

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Wir verbanden den Besuch mit einer Radtour entlang des Ballermanns. Der Radweg führt direkt entlang der Küste und ist sehr gut ausgebaut. Tatsächlich fuhren wir 30 Kilometer die Küste ab (von Ballermann 1 nach Palma und zurück).

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Auch an unserem letzten Tag kamen wir noch einmal zum Ballermann, da sich dieser nun einmal praktischerweise in der Nähe des Flughafens befindet. Da wir alles bereits abgeradelt hatten, entschieden wir uns für den Ballermann 13, an dem wir den ganzen Tag fast allein am Strand verbringen konnten.

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Ein toller Urlaub…Und nun direkt vom Strand zum Flughafen…

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