​Bali: Sanur – Entspannung, Aufregung und gute Rückreise nach Deutschland 10.- 12.4.2017

In Sanur blieb ich in der ersten Unterkunft, die ich ansteuerte (Yulia 2 Homestay). Es war so heiß, dass ich einfach keine Lust hatte weiter zu suchen und für eine Nacht war das Zimmer völlig in Ordnung. Außerdem war ein Restaurant angeschlossen und so hoffte ich, dass ich den letzten Tag meinen Rucksack dort problemlos parken könne, bevor ich spätabends zum Flughafen müsste. 

Den restlichen Tag der Anreise verbrachte ich entspannt mit Essen, Spazieren, Sonnenuntergang am Strand und Shopping. 

The Bread Basket hatte mich schon bei meinem ersten Besuch überzeugt.

Den Nachtmark besuchte ich abends noch, da ich ihn noch nicht gesehen hatte und nach der positiven Erfahrung auf Gili T. gerne einen Vergleich haben wollte. Dieser war allerdings enttäuschend. Kein frischer Fisch, obwohl Sanur direkt am Meer liegt und nicht wirklich ansprechendes Essen. Er war auch nicht gut besucht. 

Also setzte ich mich gemütlich in das Restaurant, das zu meiner Unterkunft gehörte und ließ den Tag dort ausklingen. 

Nationalgericht: Nasi Goreng

An meinem letzten Tag warteten blauer Himmel und Sonnenschein auf mich. Nach ein paar kleinen Besorgungen im Supermarkt machte ich mich auf den Weg zum Strand. Meine Sachen durfte ich in der Unterkunft belassen. Am Strand nahm ich eine Liege direkt am Meer (1,80 € für den ganzen Tag) und tankte noch einmal Sonne. 

Noch einmal Beach und frische Kokosnuss.

Als ich am späten Nachmittag auf dem Rückweg noch einmal Geld ziehen wollte, da mir bei der Einreise gesagt wurde, dass ich 300.000 Rupiah zahlen müsse, weil ich 1,5 Stunden zu spät ausreisen würde, dann der Supergau: ich bekam nirgends Bargeld. 5 Banken probierte ich, nichts. Andere bekamen Geld, daher musste es an meiner Karte liegen. Ich mutmaßte, dass meine Bank mir eine neue Karte zugesandt hatte, da meine im nächsten Monat abläuft und die aktuelle ausser Betrieb gesetzt hatte. Horror, und das am letzten Tag, 4 Monate lang hatte ich kein Problem Geld zu bekommen. Was nun? Meine neuseeländische SIM-Karte hatte kein Guthaben mehr, also konnte ich meine Bank nicht anrufen. Ich ging in das Restaurants meines Homestays, bestellte einen Kaffee und konnte das Internet dort nutzen. Ich rief meine Mutter an, mit der Bitte mit meiner Bank zu telefonieren, aber sie bekam natürlich keine Auskunft. Meine Erholung war erstmal dahin. Am Flughafen festzusitzen und nicht ausreisen zu können, ich durfte gar nicht daran denken. Ich schrieb meiner Bank eine Mail, etwas anderes blieb mir nicht übrig und glücklicherweise bekam ich innerhalb von 10 Minuten eine Antwort. Das überraschte mich doch sehr. Seit Anfang des Jahres hatte man die Bargeldabhebung im Ausland begrenzt auf ein Tageslimit zwischen 50 und 1.000 €. Der Betrag für die Ausreisegebühr, den ich abheben wollte war unter 50 €, daher klappte es nicht. Ich sprang direkt zum gegenüberliegenden ATM und tatsächlich, höhere Beträge konnte ich mir auszahlen lassen. Was für eine Erleichterung. Da ich noch Zeit hatte bis ich mich zum Flughafen aufmachen wollte und nun noch viel zu viel Geld hatte, stoppte ich zunächst bei einem Massagesalon. Auf den Schock brauchte ich etwas Entspannung. Anschließend gönnte ich mir in einem etwas teureren Restaurant, mit dem ich bereits während meines ersten Aufenthaltes in Sanur geliebäugelt hatte ein leckeres Essen mit einmaligen Blick auf einen strahlenden Vollmond. Ein Besonderer, wie mir berichtet wurde. 

Cornfritters und Spaghetti Agio Olio im The Oasis

Auch am Strand sind überall Tempel zu finden.

Die Vollmondzeremonien in ganz Bali waren in vollem Gange, die Ortschaften alle wieder sehr liebevoll geschmückt. Vom Restaurant aus bestellte mir über die Grab-App einen Fahrer für lediglich 49.000 Rupiah (zuzüglich 50.000 Rupiah Gebühr für die Einfahrt am Flughafen). Ich war natürlich viel zu früh da, aber was sollte ich mit meinem ganzen Gepäck auch noch länger in Sanur machen.

Mein Flug ging erst 1.25 Uhr nachts. Die Zeit ging mit Umkleiden, Umpacken, Geschäfte anschauen und Lesen aber schnell herum. Überraschenderweise musste ich nun doch keine Ausreisegebühr bezahlen, alles sehr seltsam. Die ganze Aufregung umsonst gewesen, aber das konnte ja niemand vorher wissen. Also gab es noch etwas mehr Essen und ein wenig Kosmetik, das Geld musste ja ausgegeben werden… Ich flog erneut mit Korean Air über Soul nach Frankfurt. Alle Flüge diesesmal pünktlich und nichts zu beanstanden. Etwas ärgerlich allerdings, dass die Fenster verdunkelt bleiben mussten, als wir über beeindruckende Gebirge geflogen sind. Für einen Schnappschuss hat es immerhin gereicht, bevor ich von den Stewardessen ermahnt wurde.

Tja, das war es dann mit meiner großen Auszeit. Ich habe es immer noch nicht realisiert, dass sie nun doch so schnell vorüber gegangen ist. Heimweh hatte ich nicht einmal, freue mich aber natürlich auf Familie und Freunde. Ausserdem bin ich froh, dass ich im deutschen Frühling landen werde, die ungemütliche dunkle Jahreszeit übersprungen habe. Nach der langen bewegungsarmen Zeit in Indonesien bin ich auch froh, endlich wieder joggen gehen zu können, wobei ich wahrscheinlich nach einigen Metern nicht mehr erfreut sein werde, weil es nach dieser langen Zeit sicherlich sehr anstrengend sein wird. 
Ich bin selbst gespannt wie ich mich nach meiner Auszeit fühlen werde, wenn sich der Alltag wieder einstellt. Zunächst möchte ich noch nicht daran denken, sondern noch einmal in meine Auszeit eintauchen, die Fotos anschauen und meinen Blog lesen. So werde ich mir noch einmal bewusst machen, wieviel ich doch erlebt habe…

Spaß mit neuen Freunden-eine von vielen schönen Erinnerungen 

3 Gedanken zu “​Bali: Sanur – Entspannung, Aufregung und gute Rückreise nach Deutschland 10.- 12.4.2017

  1. ❤ Love ❤ die Herzensverbindung besteht einfach ganz klar, aber du warst mir einfach zu zweit weg, ich freu mich Dich ganz bald wieder an mein Herzchen zu drücken, warscheinlich werde ich ein Tränchen vergießen, aber das kennst du ja von mir. Was eine Erlebnis liebste Freundin, ich freue mich so sehr für Dich *für ALLES* …und weiterhin gilt *Glaube an Wunder, weil Du eins bist* 😉

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  2. Ich freue mich, dass du wieder wohl behalten zu Hause angekommen bist und du so viele schöne Erlebnisse hattest, die dir keiner wieder nehmen kann. Wir haben dich lieb und wünschen dir das aller Beste. Mutti und Vati.

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