Te Araroa: Arrowtown bis Queenstown – Essen, essen und essen 10.02.2017 

​17 Kilometer 4 Stunden 

Gegen 22 Uhr schlief ich im Zelt ein, wachte gegen 2 Uhr auf und konnte nicht mehr einschlafen. Immerhin 4 Stunden Schlaf. Ich las etwas und schrieb meinen Blog. Kurz nach 3 Uhr setzte für ca. eine Stunde Regen ein, allerdings kein Wind, daher wurde es auch nicht kalt im Zelt. Gegen 5.30 Uhr begann ich dann meine Füße zu verarzten und alles zusammen zu packen. Bettina packte auch schon. Als wir gegen 6 Uhr frühstücken wollten, war die Küche noch verschlossen. Sie wird erst 7 Uhr geöffnet… Zum Glück hatten wir noch Gas, um uns unseren Kaffee zu kochen. Der Sonnenaufgang war heute unspektakulär, dafür hatte es aber auf den umliegenden Bergen geschneit, sehr ungewöhnlich im Sommer, wie mir der Platzwart berichtete. Kurz vor 7 Uhr waren wir schon auf dem Weg Richtung Queenstown. 

Zunächst ging es durch das Millbrook Resort und über den Coronet Nine Golf Course. Ich fühlte mich wie in einem Bilderbuch. Schöne Häuser, sehr gepflegte Gärten, fast zu schön, als das dort tatsächlich jemand wohnt. 

Der Weg war einfach zu gehen, schön entspannt durch kleine Siedlungen und später entlang des Kawarau River bis Frankton, einem Vorort von Queenstown. 

Kreative Briefkästen entlang des Weges und überhaupt überall in Neuseeland zu finden.

Vor der Brücke über den Fluss standen viele Pflaumebäume mit reifen Früchten, für die sich niemand interessierte. Wir schauten uns kurz an und schon waren wir in den Hang geklettert, füllten unsere Mägen und Tüten…

In Frankton kauften wir im Supermarkt unsere Verpflegung für die nächsten 4 Tage ein und etwas zum Mittagessen, welches wir anschließend am See genossen. 

Plötzlich waren wir so heruntergefahren, dass wir spontan beschlossen, die restlichen 8 Kilometer bis Queenstown mit dem Bus zu fahren. Die Strecke wäre sowieso unspektakulär immer am See entlang gewesen, mit Blick auf zugebaute Ufer. Da haben wir in den letzten Tagen schönere Seen gesehen. Nach einigen organisatorischen Dingen konnten wir in unserem Hostel, dem YHA Central einchecken, wo uns zum ersten Mal ein Privat Room erwartete. Im Dorm war nichts mehr frei und auch auf das Doppelzimmer bekamen wir den Hiker Rabatt. Daher hatten wir uns den Luxus leisten können und wollen. Zu unserer Überraschung hatten wir tatsächlich auch ein eigenes Bad und Blick auf den See. Und das ganze für 40 $ pro Person im überteuerten Queenstown. Unfassbar! 

Unser Zimmer mit Aussicht.

Wir spazierten durch die Stadt, die sehr schön ist, man aber auch in 2 Stunden alles gesehen hat. 

Natürlich machten wir erneut bei Patagonia Halt, großes Eis. Immerhin die letzte Möglichkeit hier, weitere Filialen gibt es nicht (außer Queenstown Flughafen, da kommen wir aber nicht nochmal hin). Auch einen warmen Cookie frisch aus dem Ofen bekamen wir noch in uns hinein. 

Ein Burger im angesagtesten Laden war für mich nicht mehr drin…

Für’s Abendessen beschlossen wir allerdings, selbst im Hostel etwas zuzubereiten, wir hatten die letzten Tage viel Geld für Essen ausgegeben. Der Hiker-Hunger macht sich bemerkbar. Ausserdem hatte ich auch noch Unmengen Pflaumen, die ich nicht mitschleppen konnte. So machten wir es uns im Hostel gemütlich mit Blick in erster Reihe auf den See. Wir Glückskinder 🙂


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