​Akaroa – Frankreich grüßt Neuseeland 21.01.2017

Da Coco schon in Christchurch war, verabredeten wir uns in Akaroa, einem kleinen Küstenort, 90 Minuten von Christchurch entfernt und beliebtes Ausflugsziel der Einheimischen. Ich fuhr 8.30 Uhr mit dem Shuttlebus los, im Internet (bookme-immer tolle Sparangebote, auch meinen Fallschirmsprung hatte ich hier günstiger bekommen) hatte ich einen Deal gefunden, bei dem eine Hin-und Rückfahrt günstiger war als ein One-way-Ticket (25 statt 30 $ mit Red Bus). Der Fahrer erzählte sehr viel während der Fahrt, u.a. über das große Erdbeben, die Hilfsbereitschaft und die veränderte Atmosphäre in der Stadt. Auch sein Haus war komplett eingestürzt.

Einen kurzen Stopp machten wir in Little River, einem winzigen Ort mit einer historischen Bahnstation, der an den Wilden Westen erinnerte.
Auf einem Aussichtspunkt mit Blick auf die Bucht von Akaroa hielt der Bus nochmals für einen Fotostopp, allerdings waren zwischenzeitlich viele Wolken aufgezogen und die Sicht war sehr eingeschränkt. 

In Akaroa angekommen, begrüßte mich starker Regen, es war kaum Sicht auf die schönen Buchten vorhanden, ein Desaster! Die Wettervorhersage sah da ganz anders aus. Aber wie der Busfahrer bereits sagte: „Welcome in New Zealand!“

Zu meiner Erleichterung verzog sich nach 30 Minuten der Regen und die Sonne kam heraus. Ich hatte noch 2 Stunden bis zu Cocos Ankunft Zeit, also machte ich einen Spaziergang durch den schönen Ort, der die einzige französische Siedlung in Neuseeland ist, und zu einem Aussichtspunkt.

Der frische Fisch wurde direkt auf dem Fischerboot filetiert und der „Abfall“ den Möwen zum Fressen zugeworfen 

Gegen 13 Uhr traf Coco ein, wir gingen noch einmal durch den Ort, tranken gemütlich Kaffee, spazierten zum Leuchtturm und einem sehr hoch gelegenen Aussichtspunkt. 

Die schönsten Stelle mit Blick auf die Bucht lag allerdings auf einer abgesperrten Koppel. Wir kletterten über den Zaun und leider lag eine Kuhherde auf dem höchsten Punkt. Wir näherten uns und die Kühe standen nervös auf. Als dann allerdings ein großer schwarzer Bulle aufstand, wurde uns doch komisch und wir verzichteten auf den Aussichtspunkt und nahmen unsere Beine in die Hand, um die Koppel schnellstmöglich unbeschadet zu verlassen. 

Zurück im Ort gönnten wir uns fangfrische Fish und Chips, sehr lecker!

Mittlerweile hatte sich der Himmel wieder zugezogen und es wurde kalt. Also machten wir uns auf den Rückweg nach Christchurch. Wir fuhren die Touristic Route mit phantastischen Ausblicken auf Akaroa und die Buchten.

Im Hostel in Christchurch angekommen, duschte Coco noch kurz und gab einige Sachen zum Verschenken ab. Sie schläft ihre letzte Nacht im Auto und fliegt morgen sehr früh nach Bali. Was für ein schöner gemeinsamer Abschlusstag! 

Da mein Bus morgen nach Arthur’s Pass erst gegen 14 Uhr fährt, blieb mir genug Zeit zum Packen morgen Vormittag und so schrieb ich noch den Blog und sortierte Fotos, bevor ich mich schlafen legte.


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.