Abel Tasman Nationalpark 2.1.2017

​Auch unser letztes Frühstück in Collingwood konnten wir auf der Terasse geniessen. Unser nächstes Hostel, das Baarfoot Backpackers in Takaka erreichten wir bereits gegen 10 Uhr, packten unsere Essen in den Kühlschrank, einchecken war noch nicht möglich, da wir zu früh waren, daher ließen wir unser Gepäck im Auto, und fuhren weiter in den Abel Tasman Nationalpark. 

Unsere erstes Ziel waren die Wainui Falls, hauptsächlich auch wegen der dortigen Hängebrücke (Swingbridge). 

Die Brücke war allerdings kleiner als gedacht, der Wasserfall ganz nett, aber nicht besonders. Anschließend fuhren wir zum Taka Beach um Kayaks auszuleihen. Jedoch war das Wetter  nicht optimal, bewölkt und sehr windig. 

Andere Kayakfahrer hatten aufgrund des Wellenganges und der Strömung bereits ihre Tour abgebrochen. Das erschien uns dann doch zu riskant und wir entschieden uns nicht zu fahren. Nach einer kurzen Pause am Strand (eine eher schmale kleine Buch, sehr voll) entschieden wir uns für eine Wanderung zum Separation Point, eine Empfehlung der Kayakvermietung. Unterwegs auf der Halbtagesswanderung entdeckten wir an einem Strand Pinguine. 

Auch die anderen Wanderer hielten die Vögel für Pinguine. Als wir abends googelten kamen wir aber eher zur Überzeugung, dass es Komarane waren. Trotzdem schön. 

Am Separation Point, bei dem wir das letzte Stück fast klettern mussten, war es traumhaft schön. Steile zerklüftete Felsküste und viele Robben, die sich auf den Felsen mit ihren Jungen herumwälzten und andere,  die im Wasser schwammen und sprangen.

Zur rechten Seite lag die Abel Tasman Bay, zur linken die Golden Bay. Wir legten eine Picknickpause ein, obwohl es sehr windig war. 

Auf der gesamten Wanderung waren wir sehr schnell unterwegs, eher sportliches Walken als Wandern. 

Aber wir hatten ja auch nur leichte Tagesrucksäcke dabei.
Zurück im Hostel kochten wir, wuschen unsere Wäsche, tranken Bier und Wein, spielten eine Runde Billard.
Da das Internet des Hostels nicht funktionierte, sind wir nachts noch auf die Straße an die WiFi-Box meines Telefonanbieters Spark, Coco loggte sich im freien WiFi einer Bank ein. Das WiFi der Bibliothek wurde leider außerhalb der Öffnungszeiten ausgeschaltet. Ich telefonierte kurz mit meinen Eltern, versandt ein paar Nachrichten, da ich mindestens die nächsten 10 Tage kein Internet haben werde.
Zurück im Hostel haben wir noch etwas getrunken, immerhin war es unser letzter Abend mit Coco. 
Morgen fahren wir zurück nach Nelson, wo sich unsere Wege trennen werden. Coco reist noch ein paar Wochen über die Südinsel, bevor Bali und Thailand auf ihrem Programm stehen. Bettina und ich gehen nun den Te Araroa weiter. In Nelson muss ich noch einige meiner Sachen bei der Post zum lagern aufgeben (Sachen, die ich auf dem Track nicht brauche und nach ca. 2 Monaten abholen werde), den Hüttenpass für die Nutzung von Hütten des DOC kaufen und wir müssen Essen für die nächsten 10 Tage besorgen, da wir unterwegs nirgends vorbeikommen, um Lebensmittel zu kaufen. Heißt also auch, dass das ganze Essen getragen werden muss. Das Essen für die weiteren Wochen hatte Bettina in Wellington bereits besorgt und an die folgenden Versorgungsstationen voraus geschickt, eine Tagesaufgabe, danke nochmal an Bettina für die Organisation.
So, daher gibt es jetzt erstmal länger nichts von mir zu hören…

Unterkunft: Baarfoot Backpackers – gut


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