Entspannung in Havelock und Nelson 27.12.2016

Bettina verließ früh das Hostel, um 20 km den Te Araroa weiter bis zur Pelorus Bridge zu laufen, von wo wir Beide nach unserer Unterbrechung für Nelson, den Abel Tasman Park und Golden Bay den Trail ab dem 3. Januar fortsetzen werden. Von dort wollte sie nach Nelson hitchhiken. 

Die berühmten grünen Muscheln aus Havelock

Coco und ich starteten gemütlich in den Tag, besorgten Yoghurt, Scoone und einen leckeren Latte to go, um im Hostel auf der Terasse bei bestem Wetter zu frühstücken.

Nach einem Spaziergang durch den 500-Seelenort Havelock stand auch für uns Hitchhiken bis Nelson auf der Tagesordnung. Der einzige Bus, der nur einmal am Tag nachmittags fährt, war ausgebucht und einen ganzen Tag in Havelock zu verbringen, wäre sowieso nicht interessant für uns gewesen. 

Nach 25 Minuten hielt ein richtiges  „International Girl“ (eigentlich aus Frankreich, lebte die letzten Jahre allerdings in Bristol/England, hat derzeit ein 1-Jahres Visum für Neuseeland, möchte dann für ein paar Jahre nach Kanada, und dann wieder zurück nach Bristol, wo ihr Herz schlägt).
Sie hat für uns ihr ganzes Auto umsortiert, um Platz für uns und die riesigen Rucksäcke zu schaffen und ist extra einen Umweg gefahren, um uns in Nelson abzusetzen. Wunder-bar!
Gegen 12 Uhr waren wir im Hostel, konnten aber erst ab 13 Uhr einchecken. Also machten wir einen kleinen Spaziergang in die Stadt, besuchten die aufwendige Weihnachtsaustellung in der Christ Church Carhedral, dem Wahrzeichen der Stadt, im Art-Deco-Stil erbaut. In der Kirche standen aufwendig und kreativ gestaltete Weihnachtsbäume vieler ansässigen Vereine, Organisationen und Geschäfte. Außerdem konnte man gegen eine kleine freiwillige Spende an fünf Bäume Herzen hängen mit einem Gruß an einen geliebten Menschen, der nicht mehr mit uns auf Erden Weihnachten feiern kann. Das fand ich eine sehr schöne Idee und hinterließ auch einen herzlichen Gruß an meine geliebte Oma. 

Streetart in Nelson

Zufällig fanden wir auf der Suche nach einem Snack den Falafel Gourmet, der, wie wir später aus einem Reiseführer erfuhren, der beste Kebap im Umkreis von Meilen ist und auch noch gesund dazu. Wir können bestätigen, dass er wirklich sehr lecker war. Zurück im Hostel zum einchecken, traf auch Bettina ein. Während wir die Wäsche wuschen, relaxten wir im Garten, lasen Reiseführer und ich schrieb etwas meinen Blog. Das Hostel bot nachmittags kostenfrei Pies, Teilchen und Kuchen an, sehr lecker!

Am späten Nachmittag gingen wir noch kurz ins Zentrum zum Shoppen, aber die meisten Geschäfte waren schon geschlossen. Glücklicherweise waren die Outdoor-Shops  noch geöffnet, da Bettina und ich noch einige Besorgungen für den Trail machen mussten. Dann spazierten wir durch den Queens Garden, einen schönen botanischen Garten und weiter auf den Botanical Hill, auf dem sich der Mittelpunkt Neuseelands befindet und man einen 360 Grad Blick über Nelson und das Umland hat. Wirklich lohnenswert. Wir verweilten eine Zeit und besorgten auf dem Rückweg noch Lebensmittel für unser Abendessen.

Das Zentrum von Neuseeland

Diesen Abend gab es dann erst nach 21 Uhr Essen: Süßkartoffeln mit Salat, Ei, roter Beete und Sour Cream. Sehr gesund und trotzdem schmackhaft…

Beeindruckender Baum in Queens Garden/Nelson; der Bunya Bunya

Unterkunft: The Palace Backpacker-gut


2 Gedanken zu “Entspannung in Havelock und Nelson 27.12.2016

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