Elbsandsteingebirge/ Sächsische Schweiz Malerweg 2014

Willst du immer weiter schweifen? Sieh, das Gute liegt so nah. Lerne nur das Glück ergreifen: Denn das Glück ist immer da.

Johann Wolfgang von Goethe

Das Gute liegt so nah…in diesem Sinne standen das Elbsandsteingebirge und die Sächsische Schweiz 2014 gleich dreimal auf meinen Reiseplänen.

70Über Ostern (17.-20.04.2014) belegte ich mit drei Freunden aus Berlin einen Kletterkurs bei Sebnitz-Ottendorf in der Sächsischen Schweiz. Eine sehr interessante Erfahrung, aber die Kletterei konnte mich nicht überzeugen. Am Ostersonntag unternahmen wir eine Wanderung rund um die Bastei, die ich noch aus meiner Kindheit in Erinnerung hatte. Oft ist es ja so, dass Orte enttäuschen, wenn man sie aus der Kindheit kennt und als Erwachsener erneut besucht. Sie sind dann kleiner, gar nicht so spektakulär wie in der Kindheitserinnerung.

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Anders die Sächsische Schweiz. In meinen Erinnerungen war sie gigantisch und umwerfend schön und heute als Erwachsener sehe ich das noch genauso, wenn nicht sogar umso mehr. Bei der Wanderung um die Bastei begleiteten uns immer wieder Schilder des Malerweges. Sehr schnell stand meine Entscheidung fest: Ich möchte den kompletten Malerweg wandern.

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Gesagt, getan…über Pfingsten (05.-09.06.2014) wanderte ich mit vier Freundinnen aus Berlin und Köln sechs Etappen des Malerwegs. Alle acht konnten wir in den paar Tagen nicht schaffen, da der Weg an sich anstrengend ist, da man viele Höhenmeter pro Tag zurücklegt, indem man einen Felsen nach dem anderen besteigt und wir mit dem Wetter so sehr gesegnet waren, dass selbst am letzten Tag bei unserer Ankunft in Dresden nach 18 Uhr auf dem Thermometer noch 42 Grad angezeigt wurden. Die Landschaft, die Ausblicke und dann noch die Hitze, wir kamen uns vor, als wären wir irgendwo in Südamerika unterwegs. Atemberaubend schön!

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Vom 17.-19.10.2014 wanderte ich dann mit zwei Freundinnen aus Berlin die restlichen zwei Etappen inklusive einem Abstecher zum Zirkelstein. Mittlerweile hatte sich die Landschaft über Frühling und Hochsommer dem Herbst zugeneigt, wodurch die Bäume wunderschöne Färbungen aufwiesen.

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Der Malerweg ist absolut mein Highlight der deutschen Wanderwege und zu jeder Jahreszeit einfach magisch. Im Winter sind allerdings je nach Schneefall und Vereisung einige Strecken nicht begehbar. Er bietet auf der gesamten Strecke landschaftlich viel Abwechslung, wobei mir die engen Felsdurchbrüche am meisten gefallen haben. Touristen trifft man nur an den bekannten Stellen wie Bastei, Festung Königstein und dem Schrammtor die von Bussen angefahren werden. 95 % des Weges ist man allerdings unter sich, bzw. Gleichgesinnten.

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