Sardinien 10.-17.09.2015

Meine Freundin Tanja und mich erwarteten eine Woche Sardinien- Urlaub!

Dieses Mal ein Urlaub ohne Wanderungen, wobei ich feststellen musste, dass sich Sardinien prächtig dafür eignet…ich werde wohl wieder kommen müssen.

Wir mieteten uns eine schöne ruhig gelegene Ferienwohnung in Budoni-San Gavino und ein Auto, um die Insel erkunden zu können. Zumindest einen Teil der Insel, da Sardinien für die kurze Zeit dann doch zu groß ist.4

Nachdem wir mitten in der Nacht im Dunkeln angekommen waren, machte ich mich am Morgen auf, um im Sonnenaufgang am Strand von Budoni zu Joggen  – ein Tag kann nicht besser starten! Jeden Morgen schaffte ich es allerdings nicht, aber doch oft genug für einen Urlaub.

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Budoni ist ein Ort an der Ostküste Sardiniens und gehört zur Provinz Olbia- Tempio. Er hat einzigartigen Strände und ist ein beliebtes Ferienziel, weil es einen „sanften“, nachhaltigen Tourismus pflegt. Wir waren glücklicherweise außerhalb der Saison hier, wodurch hauptsächlich Einheimische die Strände besiedelten und keine Touristenmassen anwesend waren. In der Hauptsaison sind die Strände überbevölkert und man liegt sprichwörtlich wie die Sardine in der Büchse.

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In den folgenden Tagen chillten wir am Strand und erkundeten einen Teil der Insel mit dem Auto. Folgend einige Eindrücke:

Blick ins Hinterland von Dorgali11Dorgali liegt auf ca. 400 m am Westhang des Monte Bardia, durch den es vom Meer abgetrennt ist. Am tiefsten Punkt des Kamms zwischen Monte Bardia und dem südlicheren Monte Tului durchquert ein moderner Straßentunnel und weiter oben ein alter Tunnel den Berg. Sie verbinden Dorgali mit dem Ortsteil Cala Gonone. Das direkt am Tyrrhenischen Meer gelegene Cala Gonone ist als Ausgangspunkt für Touren zu zahllosen Buchten am Golfo di Orosei beliebt.

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Bootsausflug von Cala Gonone zum Cala Luna Beach41

Die Bucht Cala Luna liegt im weitläufigen Golf von Orosei und zeichnet sich durch groben, mit Steinen durchzogenen Sand aus. Die Bucht wird eingegrenzt von steilen Felswänden, unter denen sich der Strand befindet und in denen es zahlreiche Grotten gibt, in denen man an heißen Sommertagen Schatten finden kann. Cala Luna wird als schönster Strand Sardiniens bezeichnet. Dieser Strand mit seinem transparenten und sauberen Wasser bietet auch ein gewisses Serviceangebot: Es gibt hier ein Café und einen Erfrischungsstand.  Der Strand ist vom Meer aus mit Privatbooten zu erreichen oder aber mit Motorbooten, die im Hafen von Cala Gonone und am Strand von Marina di Orosei starten. Leidenschaftliche Wanderer erreichen ihn aber auch auf einem anspruchsvollen Wanderweg von Cala Fuili oder Baunei aus. Unserer Meinung nach ist er zwar sehr schön, aber total überlaufen um einen ganzen Tag dort zu verbringen.

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Bosa ist eine Stadt in der Provinz Oristano, im Westen Sardiniens. Sie liegt etwa zwei Kilometer vom Meer entfernt am Fluss Temo in einem weiten Tal. Bosa gehört unserer Einschätzung nach zu Recht zu den schönsten Dörfern Italiens. Die Altstadt mit ihren Strassenschluchten und hohen Häusern wird von der Burgruine des „Castello Malaspina“ aus dem 12. Jahrhundert überragt. Das linke Temo- Ufer säumen alte Gerberhäuser, die langsam verfallen und zum Teil noch auf neue Nutzung warten. Olivenhaine und Weinberge prägen das bergige Umland.

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Der goldgelbe Sandstrand der Stadt liegt nur etwa 2 Kilometer entfernt im kleinen Seebad Bosa Marina. Den Strand beherrscht ein spanischer Festungsturm: die „Torre Aragonese dell’Isola Rossa“.

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Unser treuer Begleiter FIAT 500

Alghero liegt an der Westküste. Die Altstadt verfügt über viele mittelalterliche Baudenkmäler, die typisch für mittelalterliche Städte auf dem Gebiet der Krone von Aragon sind. Dicke Mauern umschließen die Altstadt, die auf einem Felsvorsprung liegt. Schmale Gassen und Steinstufen führen zu den Plätzen und Kirchen.

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Traumstrände von San Teodoro

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San Teodoro ist eine Gemeinde in der Provinz Olbia-Tempio etwa 20 km südlich von Olbia an der Ostküste gelegen. Sie ist vor allem für seine Strände bekannt. In dem Marschgebiet hinter den Dünen von La Cinta leben Flamingos, Greifvögel und Blässhühner.

Porto Cervo ist ein Urlaubsort an der Costa Smeralda, dessen touristisches Zentrum er darstellt, an der Nordostküste Sardiniens in der Nähe des 46 m hohen Capo Ferro mit seinem Leuchtturm. Entstanden ist der Ort 1962. Der Baustil des Ortes verbindet alte sardische Traditionen mit modernen Elementen. Porto Cervo hat sich zu einem beliebten Urlaubsziel des internationalen Jetsets entwickelt, denen eine Reihe von 4- und 5-Sterne- Hotels zur Verfügung stehen. Karim Aga Khan IV. gründete Anfang der 1960er Jahre den Ort als Urlaubsziel für exklusive Feriengäste.

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Schnell wurde Porto Cervo bei reichen Urlaubern populär. In dem in den letzten Jahren ausgebauten Teil der Marina haben sich ein Segel- und ein Yachtclub etabliert, während der südöstliche Teil (Porto Vecchio) aus den 1960er Jahren stammt. Mit größter architektonischer und landschaftsplanerischer Sorgfalt entstand das kleine Städtchen rund um die charakteristische Piazzetta. Sie ist durch exklusive Restaurants und Abendlokale geprägt. Alles in allem nett einmal anzuschauen, aber Urlaub machen möchte ich hier nicht wirklich, zu viel Schicki-Micki und alles total überteuert.

Palau ist eine Gemeinde im Nordosten Sardiniens in der Provinz Olbia- Tempio. Sie ist eine Hafenstadt. Von dem kleinen Fährhafen fahren bis zu 80 Mal am Tag Autofähren auf die Insel La Maddalena. Außerdem starten im Jachthafen private Ausflugsboote ihre Touren durch den La Maddelena- Archipel und entlang der Küste. Diese Inseln sind Teil einer versunkenen Landbrücke zwischen Sardinien und Korsika. Sie gehören zum Nationalpark La- Maddalena-Archipel; ein Teil der Inseln darf nur im Rahmen geführter Touren betreten werden.

373839Der herrliche Strand von Porto Faro ist einer der eindrucksvollsten und faszinierendsten der gesamten Küste. Der mittelkörnige Sand ist strahlend weiß und bildet einen herrlichen Kontrast zur Macchia des Mittelmeerraums, die fast bis an das Meer reicht. Im Sommer bildet die bunte Vegetation eine einzigartige, eindrucksvolle Kulisse. Der Strand ist nicht besonders stark frequentiert und der ideale Ort für einen ruhigen Tag am Meer, den wir uns in unserer eigenen kleinen Bucht richtig gemütlich machten.

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Sehr empfehlenwert um einmal typisch sardisch essen zu gehen ist das AGRITURISMO SU CUILE Budoni-Limpiddu. Hier wird einfach serviert, was typisch für die sardische Küche ist inklusive eigenem Wein. Es gibt mehrere Gänge, alles überraschend, also keine Karte. Einfach fantastisch! Wir hatten hier einen ganz besonderer Abend. Allerdings für Vegetarier weniger zu empfehlen.

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Alles in allem ist Sardinien immer wieder eine Reise wert. Die Insel bietet für jede Art von Urlaub etwas. Sehr beeindruckt war ich von den Farben des Wassers. So ein Blau, Grün und Türkis, als wäre alles unecht und mit Photoshop bearbeitet. Viel prächtiger, als es auf meinen Fotos festgehalten werden konnte. Selbst in den Häfen war das Wasser so klar, dass man bis auf den Grund zu den Ankern der Boote schauen konnte.

 

Ein wunderschöner entspannter Urlaub, auch Dank meiner Freundin Tanja 🙂


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